Freitag, 20. April 2018

Rezension: Die Seefahrerin - Catherine Poulain

"Eine solche Frau hat die große Geschichte des Abenteurromans noch nie gesehen." - Elle 

💔

Die Seefahrerin 

 Die Geschichte einer überwältigenden Sehnsucht.
"Ich mag es, frei zu sein, dort hinzugehen, wo ich hinwill. Ich will nichts andere, als dass man mich ziehen lässt."

Lili ist frei. Sie hat ihr Leben hinter sich gelassen. Vor der Westküste Alaskas fährt sie als einzige Frau mit der Fischfangbesatzung der Rebel über den Ozean. Sie ist dem eiskalten Wind des Meeres ausgesetzt, spürt das Salz auf der Haut, schuftet, verletzt sich, schläft an Deck des Schiffes, geht an ihre Grenzen - und wird Teil der rauen Welt der hartgesottenen Matrosen. Doch einer unter ihnen ist anders als alle anderen: Lili und Jude ziehen sich magisch an, ihre Beziehung ist intensiv, fordernd, fast zerstörerisch. Als er sie bittet, mit ihm fortzugehen, muss Lili sich entscheiden zwischen der grenzenlosen Freiheit der Meere und der vielleicht größten Liebe ihres Lebens. 

Seitenzahl: 411
Verlag: btb
Preis: 21€

Warum ich das Buch lesen wollte:

Freiheit. Ich wollte gern von Freiheit lesen und dabei eine stürmische Romanze erleben. 

Letztendlich:

Meiner Meinung nach, gibt es keine schlechten Bücher. Es gibt Bücher, die für mich schlecht oder gut sind, doch meine Meinung kann doch nicht für alle anderen bestimmen. Ich kann nicht sagen, dass ein bestimmtes Buch schlecht ist und man es nicht lesen sollte, das jeder Mensch ein Individuum ist und ich das nicht für andere bestimmen kann. 
Also aufgrund meiner Vorstellung von dem Buch, die sich nicht erfüllt hat und ein paar anderer Faktoren, die mich gestört haben, war dies für mich ein schlechtes Buch. Es hat einfach nicht zu mir gepasst, sodass ich es nicht beenden konnte.

Meine Meinung: 

Erstmal, das Buch hat ein wunderschönes Cover. Es sieht aus, als wären die Möven von einer Person fotografiert worden, die halb im Wasser ist. Sogar die Kamera ist mit einer Ecke unter Wasser. 

Zum Inhalt: Der Schreibstil von Catherine Poulain hat mir leider gar nicht gefallen, was vielleicht auch an der Tatsache liegen könnte, dass es aus dem Französischen übersetzt wurde und bei Übersetzungen immer wieder etwas verloren geht.
Jedenfalls war fast alles in abgehackten kurzen Sätzen geschrieben. Für eine gewisse Zeit geht das gut, aber nicht durch das ganze Buch hinweg.
Die Protagonistin Lili war mir nicht besonders sympartisch. Sie war still und irgendwie wusste ich selbst nach mehreren Kapiteln nichts über sie. Außerdem ist hinten auf dem Buch ein Bild einer älteren Frau, die emotionslos in die Kamera guckt. Ich wünschte, ich hätte das nicht angesehen, denn ab dann konnte ich mir Lili nicht mehr anders vorstellen und ich mag es, mir meine Charaktere selbst auszumalen.
Außerdem hatte das Buch konstant, so weit, wie ich gelesen habe, eine seltsam tranige Atmosphere, da wenig Gedanken und Gefühle geäußert wurden.
Alles in allem war dies kein Buch für mich und vielleicht werden wir beide es noch irgendwann mal miteinander versuchen, doch für jetzt lässt sich sagen, dass es mir nicht gefallen hat und ich es im Moment auch nicht weiterlesen möchte.


Mittwoch, 11. April 2018

Rezension: Liebe zwischen den Zeilen - Veronica Henry

"Bücher sind nur dickere Briefe an Freunde" - Jean Paul

💓💓💓💓💓


Die kleine Buchhandlung Nightingale Books hat Emilia von ihrem geliebten Vater übernommen. Im Herzen des verschlafenen Städchen Peasebrook ist sie eine Begegnungstätte für die unterschiedlichsten Menschen mit ihrem Kummer und ihren Träumen. Doch Julius Nightingale war ein großer Buchliebhaber und kein Buchhalter - der Laden steht kurz vor dem Ruin. Emilia bleiben nur wenige Monate, um diesen besonderen Ort vor einem Großinvestor zu retten. Denn nicht nur sie findet hier Freundschaft und Liebe... 

Verlag:  Diana
Preis: 9,99€
Seitenzahl: 366


Über das Cover:

Eigentlich hat das Cover mich erstmals auf das Buch aufmerksam gemacht. Ich finde Bilder von Büchern oder Buchläden sehr ästhetisch, sie geben mir das Gefühl, eine Leidenschaft gefunden zu haben. Auf dem Cover sieht man den Buchladen Nightingale Books (jedenfalls stelle ich ihn mir so vor) und der Titel und das Genre sind wunderbar in das Bild verarbeitet. Ich könnte mir das Cover für lange Zeit einfach nur ansehen, um die Buchtitel von den winzigen Büchern im Schaufenster zu entziffern und mich zu fühlen, als stände ich wirklich vor dem Laden.

Über den Plot:

Als ich das Buch endlich bei mir zu Hause liegen hatte, habe ich mir den Klappentext nochmal durchgelesen und hatte kurz Angst, dass es doch ein Buch sein würde, was mir nicht gefallen könnte. Die Wörter Ruin und Großinvestor haben mich denken lassen, dass es vielleicht nicht das Richtige sein könnte. Daher hat "Liebe zwischen den Zeilen", obwohl ich es vorher so sehr lesen wollte, erstmal etwas Zeit in meinem Bücherregal verbracht. Doch als ich angefangen habe zu Lesen, war ich beruhigt, dass ich mit meiner Angst komplett falsch gelegen hatte.
Zuerst hat mich der Charme von der kleinen Stadt Peasebrook in seinen Bann gezogen. Ich habe sie mir ein wenig wie Cornwall vorgestellt. Zwar gibt es kein Meer, aber trotzdem hat die kleine Stadt mit ihren Läden mir den selben Eindruck von der Atmosphere gegeben.

Über die Charaktere: (teilweise Spoiler!!!)

Julius Nightingale und Emilias Mutter waren sind mir sehr ans Herz gewachsen, auch, wenn man nur im Rückblick von ihnen erfährt. Ich finde es besonders spannend, dass man erst im Laufe der Geschichte erfährt, warum Emilias Mutter nicht mehr da ist.
Emilia Nightingale war mir am Anfang ein bisschen zu kurz angebunden und zu sehr ein Stadtmensch. Irgendwie hat sie nicht so richtig nach Peasebrook gepasst, jedoch hat sich das im Laufe der Geschichte komplett geändert.
Ich finde es auch gut, dass die Geschichte sich nicht nur um Emilia dreht, sonder auch um viele andere Menschen aus Peasebrook, die mit dem Bücherladen und Julius verknüpft sind. 
Thomasina, Bea, Sarah, June und noch viele mehr kamen mir vorher fremd vor, doch während des Lesens war es eine erfrischende Abwechsung von ihren Leben zu lesen und wie sie sich entwickelten. Die Entwicklung der Charaktere sind nämlich das Herrausragende. Ich war froh, dass sie alle ein Happy End hatten. Ich mag Bücher mit Happy End und hier war es genau das richtige und sehr zufriedenstellend. 
Besonders über Dillon und Thomasina habe ich mich gefreut, wenn wieder ein Kapitel über sie kam. 
Dillon, weil er ungefähr in meinem Alter ist, sich jedoch schon so reif und erwachsen im Bezug auf Alice verhält, dass es mich beeindruckt hat. 
Thomasina, weil auch ich ein schüchterner Mensch bin und ich begeistert über ihre Fortschritte war, wie zum Beispiel, als sie auf Julius´ Trauerfeier vorgelesen hat. 

Allgemein:

"Liebe zwischen den Zeilen" hat eine sehr erfrischende Wirkung auf mich gehabt. Ich konnte die Kapitel nur so überfliegen und, wenn ich mal nicht darin gelesen habe, musste ich trotzdem über die Charaktere und Peasebrook nachdenken. Alles in Allem ein sehr gelungenes Buch, das durch meine anfänglichen Zweifel sich doch als Schatz herausstellte. 
Ich würde dem Buch 5 von 5 Sterne geben.

Montag, 19. März 2018

Rezension: Es war einmal im Fernen Osten - Xiaolu Guo

Ein Leben zwischen zwei Welten

💓💓💓 💓

Es war einmal im Fernen OstenDer faszinierende Weg einer Frau aus einer chinesischen
Fischerhütte in die Metropolen des Westens.
Es ist kein einfacher Start ins Leben: 
Gleich nach der Geburt geben die Eltern, glühende Anhänger Maos,
ihre Tochter Xiaolu in die Obhut eines armen Bauernpaares. Zwei 
Jahre später landet die halbverhungerte Kleine bei den 
Großeltern in einem Fischernest am Ostchinesischen Meer.
Ein Jahr später stirbt der "Große Vorsitzende", und in
China beginnt ein dramatischer gesellschaftlicher Wandel,
der Xiaolu Guo die Möglichkeit eröffnet, als Autorin und Filmemacherin zwischen den Welten zu leben.


Verlag: Knaus
Preis: 24€
Seitenzahl: 366

Erster Eindruck: 

Normalerweise gefallen mir Bücher, die das Gesicht einer echten Person auf dem Cover haben, nicht so sehr, weil sich meine Fantasie bei der Vorstellung der Hauptpersonen eingeschränkt fühlt. Da dieses Buch jedoch eine Art "Autobiografie" ist, konnte ich beim ersten Draufgucken noch mal darüber hinwegsehen :)
Das Cover wurde eigentlich relativ schlicht gehalten, was mir sehr gut gefällt, da es auch zu der Autorin und dem Charakterteil von ihr, den ich im Buch kennengelernt habe, passt. Außerdem ist nur die Hälfte von Xiaolus Gesicht zu sehen, sodass man immernoch etwas Freiraum hat, sie sich vorzustellen.
Das Buch an sich ist in mehrere Teile gegliedert, die meist mit einem Ortswechsel oder einem neuen Lebensabschnitt von Xiaolu folgen. Dabei gefällt mir sehr gut, dass bei jedem neuen Abschnitt ein Foto von Xiaolu eingefügt wurde.

Meinung: 

Allgemein hat mich die Geschichte von Anfang an sehr interessiert, da sie mich ein bisschen an "Schwarze Magnolie" (hier zur Rezension) erinnert hat. Inhaltlich und auch vom Schreibstil her, war Xiaolus Buch jedoch komplett anders.
Zum einen hat es mir sehr gut gefallen, wie objektiv sie von ihrer Kindheit erzählt hat. Sie hat nichts beschönigt und keinen Teil ausgelassen, auch wenn es einige Male nicht schön zu lesen war, was sie erzählte. Aber das gefällt mir am Besten, so kann man am besten mitfiebern.
Zum anderen hat sie aber auch Gefühle reingebracht, die sie gegenüber Personen hatte, zu der Zeit, wo sie zum Beispiel bei ihren Eltern gewohnt hat, aber auch heute.
Nicht so gut hat mir gefallen, dass zum Beispiel die Geschichte vonXiaolu in der Obhut des Bauernpaares ganz ausgelassen wurde. Natürlich war das, als sie noch ganz klein war und sie hat keine Erinnerung mehr daran, aber dafür, dass es im Klappentext so lang und breit erwähnt wurde, hätte ich etwas mehr über diesen Lebensabschnitt erwartet. 
Trotzdem ließ sich das Buch sehr schnell und leicht lesen. Manchmal, wenn ich aufhörte zu lesen, blieben meine Gedanken an der Geschichte hängen und ich musste irgendwann weiterlesen. Das sind die besten Bücher, die das mit mir machen.  
 

Sonntag, 11. März 2018

Rezension: Mein Buch - Katja Scholtz

💓💓💓💓💓

Mein Buch

"Mein Buch", das von Katja Scholtz entworfen wurde, ist ein ähnliches Buch, wie "Dieses Buch macht nicht glücklich, aber weniger traurig" von Lee Crutchley. Es ist eines dieser Mitmachbücher, in denen es um ein bestimmtes Thema geht und der Leser dafür seine Gedanken aufschreiben kann. Wo es bei Lees Buch eher um das Glücklichwerden und Fragen zu meinem Leben ging, dreht sich "Mein Buch" um das Schreiben an sich. Es gibt 100 Fragen oder Aufgaben, über die man schreiben kann.
Wenn man interessiert am Schreiben ist und einen kreativen Kopf hat, ist das Buch eine gute Hilfe, um seinen Schreib-Horizont zu erweitern.

Verlag: Diana
Preis: 15€

 Cover und Aussehen: 

Das Dunkelblau, in das das ganze Hardcover gehüllt ist, ist ein echter Augenfang. Mir gefällt besonders die minilalistische Gestaltung. Das heißt, man sieht nur eine Zeichnung von einem Füller, die einen Hinweis auf weitere Zeichnungen in diesem Stil gibt und den Titel "Mein Buch". 
Es ist sehr schön, dass kein Verlag, kein Klappentext, nichts auf dem Buch steht, außer dieser Titel. Das gibt mir mehr das Gefühl, dass es wirklich MEIN Buch ist.
Das Gummibändchen, mit dem das Buch geschlossen gehalten wird und das rote Lesezeichen sind sehr praktisch und schick, genauso, wie die kleine Tasche ganz hinten, wo man Notizzettel oder ähnliches verstauen kann.

Meinung: 

Ich habe schon einige dieser Bücher bekommen, doch jedes drehte sich um ein anderes Thema. "Mein Buch" dreht sich einfach und allein um das Schreiben. 
Die Aufgaben darin sind sehr kreativ. Es braucht natürlich Zeit, sie alle auszufüllen, doch das ist ja auch das Schöne daran. Man kann immer mal wieder zurückblicken und darüber lächeln, was man schon geschrieben hat. 
Damit ihr es euch besser vorstellen könnt, was in dem Buch vorgeht, möchte ich euch zwei Aufgaben vorstellen, die meine Aufmerksamkeit sofort erregt haben: 

Sammle spontan 25 Wörter, die Dinge aus deiner Kindheit beschreiben. ( Auf den nächsten zwei Seiten ist eine Liste mit 25 Stichpunkten, in die man die Begriffe eintragen kann, was bei mir zum Beispiel so anfing: )

1. Haustiere
2. Ägypten
3. Malen
4. Ballett
5. Barbie
6. Die Wilden Hühner
...

Dabei kann man ganz und gar man selbst sein und das finde ich das Schöne daran. Natürlich gibt es nicht nur Listenaufgaben, sondern auch sehr kreative: 

Ein Mann erhält den Anruf einer Frau, die sich verwählt hat. Unerwartet endet das Telefonat mit einer Verabredung. Schreibe das Gespräch auf.

M: Hallo, Günther am Telefon?
F: Hallo, ich würde gerne etwas bestellen. Eine große Pizza Salami mit extra Käse bitte.
M: Entschuldigung, ich glaube, da haben Sie sich verwählt.
F: Oh, wie peinlich. Bitte entschuldigen Sie die Störung.
M: Ach, das macht doch nichts. Ich kann ja eh nichts anderes tun, als hier zu sitzen. Da ist Ihr Anruf eine schöne Abwechslung.
...

Samstag, 17. Februar 2018

Rezension: Dolce Vita für Fortgeschrittene - Dori Mellina

Rezension: Dolce Vita für Fortgeschrittene - Dori Mellina

Alles amore? Deutsch-italienische Liebe mit Hindernissen

💓

 Dolce vita für Fortgeschrittene

 Mann, Kind, Job in der Pharmaindustrie: Exil-Italienerin Laura scheint sich ganz passabel eingerichtet zu haben in ihrem deutschen Leben. Doch als sie eine Agentur gründet, die auch nördlich der Alpen für mediterranes Flär sorgen will, wird aus den ewigen Konflikten mit Freund Martin eine echte Krise. Und prompt lernt Laura den vielleicht perfekten Mann kennen - natürlich einen Italiener...

Seitenzahl: 320
Preis: 10,00€
Verlag: btb
Zum Buch :)


Über das Äußere: 
Weiß, Rot und Grün. Das sind die Farben der italienischen Flagge. Aber das sind auch zufällig genau die Farben, mit denen das Cover dieses Buches dekoriert wurde. Besonders auffällig sind die Schrift und die Gegenstände, die, wenn man das Buch gegen das Licht hält, verheißungsvoll schimmern und funkeln.
So wirkt das ganze Buch irgendwie edel und wie etwas besonderes.
Ehrlich gesagt bin ich einer dieser Menschen, die nicht auf den Spruch "Don´t judge a book by it´s cover" hören. Ich bin eine sehr überzeugte Cover-Judgerin.
Jedenfalls muss ich zugeben, dass, nachdem das Cover meine Aufmerksamkeit erregt hatte, ich schon entschieden hatte, dass ich dieses Buch lesen wollte.

Meinung: 

Ich weiß nicht, ob es der Schreibstil oder das Thema war. Eines von beiden hat mich jedenfalls nach den ersten paar Seiten stocken lassen. Ohne, dass ich es wollte, ist mir irgendetwas belangloses eingefallen, was ich noch zu tun hatte und das Buch hat mich nicht davon abgehalten, es zu tun.
Gute Bücher können das. Also gute für mich.
Dieses Buch war leider nicht so meins. Es gibt viele Fußnoten, die das Lesen irgendwie anstrengend gemacht haben und beendet habe ich es somit auch nicht.
Es liegt wohl eher an meinem Geschmack, dass mir die Stroy nicht gefällt, denn ich habe viel Gutes über das Buch gehört.
Ich würde dem Buch 1 von 5 Sternen geben.



















Donnerstag, 27. Juli 2017

Rezension: Die Schule der Nacht - Ann A. McDonald

Rezension: Die Schule der Nacht - Ann A. mcDonald

(Mit Spoiler!)

Eine anfängliche Mischung aus Harry Potter und Night School, die im Laufe der Geschichte durch die wunderschöne Atmosphere Oxfords zu etwas Magischen wurde. 


  Die Schule der Nacht

Atmospherisch, düster und unglaublich spannend...
"Du kannst dich nicht für immer vor der Wahrheit verstekcn. Bitte komm zirück, und bringe alles zu einem guten Ende." Diese Nachricht erhält die Amerikanerin Cassandra Blackwell in einem mysteriösen Päckchen, zusammen mit einem alten Foto ihrer verstorbenen Mutter, die in der schwarzen Robe der oxford University gekleidet ist. Kurzerhand beschließt sie, nach England zu reisen, um mehr über die geheimnisvolle Vergangenheit ihrer Mutter zu erfahren. Sie entdeckt eine Welt voller Tradition und Privilegien und merkt schnell, dass hier dunkle Macht am Werk ist - verbunden mit einer geheimen Gesellschaft, die sie Die Schule der Nacht nennt...

Verlag: penhaligon
Preis: 19,99€
Seitenzahl: 442
Zum Buch ^-^

Erster Eindruck:

Auf den ersten Seiten fühlte sich dieses Buch an, wie Harry Potter, bloß ohne die Magie und Harry Potter. Also ich meine diese britische Atmosphere, die man nur in Bibliotheken voller Bücher erhaschen kann. Oxford oder auch Cambride sind etwas sehr Faszinierendes, aber auch Inspirierendes für mich.
Ich finde den Aufbau des Buches ganz spannend gemacht. Ersteinmal kommt dieser Epilog, den keiner versteht und macht die Geschichte, in die man gerade eintauchen will, sehr anziehend.


Über die Charaktere:

Cassie, die Protagonistin, ist mir am Anfang des Buches sehr suspekt gewesen. Sie hatte dieses Geheimnis, von dem sie einem aber einfach nicht erzählen wollte. Das war, als würde jemand einem die ganze Zeit unter die Nase reiben, dass er ein Geheimnis hat, aber dann, wo er dir davon erzählen möchte, macht die Autorin einen Zeitsprung.
Mir gefällt es nicht, wie Cassie mit den Jungs umgeht. Sowohl zu Charly, als auch zu Eliott ist sie ein Ekelpaket, jedenfalls zu Anfang. Vielleicht war es so gewollt, dass der Leser Charly nicht vertraut, dafür aber Hugo.
Hugo und Olivia sind für mich von anfang an unten durch. Olivia war so falsch, dass ich nicht wirklich verstehen konnte, warum Cassie sich mit ihr abgibt und Hugo, der Cassies Freundin so zu sagen betrügt, indem er sich an Cassie ranmachen will, passt sehr gut zu seiner Kusine Olivia.
Aber obwohl die Charaktere so sind, wie sie eben sind, ergeben sie zusammen ein stimmiges Bild, was eine spannende Geschichte erzählt, die den Leser herausfordert zu überlegen, wem er vertrauen kann und wem nicht.

 Meinung:

Eves Selbstmord hat mich überrascht. Wirklich überrascht, sodass ich mit offenem Mund vor diesem Buch saß. Im Nachhinein muss ich sagen, dass man es hätte erahnen können, aber das habe ich nicht.
Es gab einige Wendungen in dem Buch, die mich vollkommen überrascht haben und die ich nicht sehen kommen sah.
Die Sache, die Hugos Familie da macht, dieses Machtabsaugen, ist mir ein bisschen unverständlich. Zwar wurde es oft erklärt, aber ich kann es irgendwie nicht greifen, wie genau es funktioniert. Trotzdem hat es sehr gut in die Geschichte gepasst, der es somit einen fantasyartigen Tough gibt.
Mir hätte jedoch ein bisschen die Romanik gefehlt, die mit Charlie am Ende angedeutet wird.

Fazit: 

Obwohl dieses Buch mich an zwei weitere erinnert hat, war es etwas ganz eigenes. Es hat viele verwinkelte Gassen und Trickwege, wie in dem Labyrinth, um das es in der Geschichte geht.
Ich würde dem Buch 4,5 Sterne geben.







Mittwoch, 28. Juni 2017

Rezension: Das Geheimnis der Psyche - Leon Windscheid

- Wie man bei Günther Jauch eine Million gewinnt und andere Wege, die Nerven zu behalten (Hörbuch)


💓💓💓💓💓


Das Geheimnis der Psyche 

Er hat kein Supergehirn und bezeichnet sich selbst als normal schlau. Trotzdem gewann Leon Windscheid die Million bei "Wer wird Millionär?". Für dieses Zeil hat er lange trainiert und dabei auf seine große Leidenschaft gesetzt: Die Psychologie.
Seit Jahren interessert sich der Psychologe, Wissenschaftler und Jungunternehmer für die Geheimnisse der Psyche: Wie wirkt Werbung, woran erkennt man Lügner, wodurch lassen sich Menschen beeinflussen, und wie bleibt man cool, wenn man plötzlich bei Günther Jauch auf dem Stuhl sitzt? Anhand von vielen Erlebnissen und Erfahrungen belegt Leon Windscheid, dass jeder von uns andauernd - meist unbewusst - Pychologie betreibt, und bietet einen Werkzeugkoffer fürs Gehirn voll ausgefuchster Psychotricks, mentaler Kniffe und Kopfmethoden.

Verlag: Random House Audio
Anzahl der CD und Spielzeit: 4 CDs, 4 Stunden 41 Minuten Spielzeit
Preis: 19,99€
Zum Verlag: 

Woher kam das erste Interesse...  

Da ich seit einigerzeit das Thema Psychologie interessant finde, wurde mir dieses Hörbuch vorgeschlagen. Zudem finde ich die Unterschrift "Wie man bei Günther Jauch eine Million gewinnt und andere Wege, die Nerven zu behalten" ziemlich spannend.

Wie wurde das Hörbuch umgesetzt?

Der Autor Leon Windscheid liest sein Buch selber vor. Bei Hörbüchern gibt es bei mir immer eine 50/50 Chance, dass es mir gefällt. Und dabei kommte es vollkommen auf die Stimme und Betonung des Vorlesers vor. Zum Beispiel Harry Potter. Seitdem ich die Fassung von Rufus Beck gehört habe, kann ich mir keinen anderen Vorleser mehr anhören, der Harry Potter liest.
Leon Windscheids Stimme ist für mich sehr angenehm. Man hört richtig die Leidenschaft heraus, die aus ihm bricht, während er sein Buch vorliest. Auch die witzigen Stellen werden gerade durch seine Art des Vorlesens noch lustiger.

Meine Meinung:

Ich bin mit der Erwartung an das Hörbuch herangegangen, dass es sich um das Thema von Leon Windscheids "Wer wird Millionär - Besuchs" dreht. Jedoch war da noch viel mehr, da er auch von seinem Studium und vielen weiteren persönlichen Alltagsdingen erzählt.
Wenn man an Psychologie denkt, kommte es einem immer sehr trocken vor, aber in diesem Buch wird das Thema durch die lustigen Kapitelüberschriften aufgelockert.
Desweiteren wird der Zuhörer oft und direkt angesprochen. Wenn ein etwas schwer zu verstehendes Thema angesprochen wird, lockert der Autor alles mit einem Beispiel auf, in dem ich als Zuhörer die Hauptrolle spielte. Somit ist alles sehr bildlich dargestellt, was alles davon abhält langweilig zu sein.
Obwohl es teilweise sehr philosophisch ist (wovon ich immer dachte, dass solche Bücher langweilig sind), lernt man echt viel über die Psyche und über das Verhalten des Menschen. Ich finde zum Beispiel den Teil mit den Lernmethoden wie der "Loki Methode" und der "Ersatzwortmethode" sehr hilfreich für mein eigenes Lernverhalten. Wer jetzt wissen will, das es mit diesen Methoden auf sich hat, hört am Besten selber mal in das Buch hinein :)
Der einzige wirkliche Kritikpunkt, der mir jetzt bei Hören aufgefallen ist, spricht mir gar nicht wirklich selber an. Es ist eher eine Warnung für potenzielle Leser/Zuhörer, die nicht so sehr an Psychologie interessiert sind, wie ich.
Das ganze ist wirklich sehr psychologielastig, wovon ich mir denken kann, das das weniger interessierten nicht so gefallen wird.


Fazit:

Ein schönes Hörbuch für Zwischendurch (da es eine gekürzte Fassung ist), wovon mir sehr viel im Kopf bleiben wird. Ich finde es immer wieder beeindruckend, wie Menschen Bücher schreiben können, aus denen man so viel lernt, die aber wiederum überhaupt gar nicht langweilig sind!
Ich würde dem Hörbuch 5 von 5 Sterne geben.


Rezension: Die Seefahrerin - Catherine Poulain

"Eine solche Frau hat die große Geschichte des Abenteurromans noch nie gesehen." - Elle  💔    Die G...