Sonntag, 5. Februar 2017

Rezension: Von Mr. Holmes zu Sherlock - Mattias Boström

Rezension: Von Mr. Holmes zu Sherlock, Meisterdetektiv, Mythos Medienstar - Mattias Boström

💓💓💓 

Von Mr. Holmes zu Sherlock 

"Wenn man das Unmögliche ausgeschlossen hat, muss das, was übrig bleibt, die Whrheit sein - so unwahrscheinlich sie auch klingen mag. " - Sherlock Holmes 

Die unglaubliche Karriere des Sherlock Holmes. Sie begann im November 1887 als Titelgeschichte eines englischen Weihnachtsmagazins. Mehr als 125 Jahre später ist er eine der größten literarischen Figuren aller Zeiten, und ein Ende seiner erfolgsgeschichte ist nicht absehbar. Was fesselt Millionen stets von Neuem? Und wer ist sein reales Vorbild? Mattias Boström, einer der führenden Sherlock-Holmes-Experten, begibt sich mit diesem aufwändig recherchierten Buch auf Spurensuche, um das Gehimnis des Mannes, der nie lebte und niemals sterben wird, aufzudecken.

Preis: 14,99€
Seiten: 608
Verlag: btb

Äußeres und Cover: Das Cover gefällt mir sehr gut, denn es sieht aus, wie ein altes, schmutziges Blatt Papier, dass sich von dem Buch ablöst. Darauf erkennt man oben den Kopf von Sherlock Homes und unten (unverkennbar) Benedict Cumberbatch als Sherlock Holmes in der Serie "Sherlock" von BBC. Auch die Art des Buches gefällt mir, da durch seine Dicke beim Lesen keine oder kaum Leserillen entstehen.

Meinung:  Ein Buch für echte Sherlock-Fans. Ich habe die Sherlock Holmes - Geschichten von Sir Arthur Conan Doyle im Englischunterricht behandelt und obwohl sie verdammt kompliziert sind, sind sie wunderbar. Deshalb musste ich dieses Buch sofort haben, als ich es sah.
Da ich schon etwas Vorwissen über das Leben Conan Doyles hatte, kam ich leicht in das Buch hinein, das mit einer Art Biografie startet.
Man wird mit der Zeit durch Doyles Leben geführt und erfährt auch etwas von den anderen Autoren seiner Zeit wie zum Beispiel Bram Stoker, Edgar Allen Poe, Charles Dickens und Oscar Wilde. Da das alles Namen sind, die ich schon einmal gehört hatte, oder die ich kannte, fühlte ich mich sehr geborgen in dieser Zeit.
Ebenso hat mir gefallen, dass der Autor Mattias Boström keine subjektiven Kommentare in die Geschichte geworfen hat, sodass man sich als Leser eine eigene Meinung über das Geschehene bilden konnte.
Obwohl es mir so gut gefallen hat, ging es in der Geschichte nicht nur um 125 Jahre, sondern es fühlte sich auch an, als hätte ich 125 Jahre gebraucht, um es durchzulesen.
Da jede Person, die auch nur ein winziges bisschen Einfluss hatte, in einem eigenen Kapitel vorgestellt wurde und dieses Kapitel sich dann auch nur auf diese eine Person bezog, zog sich das Ganze etwas. Leider wurden diese Personen, die nur "Mittel-zum-Zweck" waren, teils auch nicht mehr erwähnt, weshalb es unübersichtlich wurde.
Und was ich besonders schade fande, ist, dass Arthur Conan Doyles Tod nur in einem einzigen Satz erwähnt wurde.

Fazit: Alles in Allem war es ein sehr informatives Buch und Respekt an den Autor, denn für ein solches Werk braucht man viel Durchhaltevermögen. Ich kann mir gar nicht vorstellen, wie lange es gedauert hat, das alles zu recherchieren! Etwas langatmig, aber ein Buch für echte Holmes-Fans.

Ich würde dem Buch 3/5 Sternen geben.

























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