Donnerstag, 22. Juni 2017

Rezension: Mein Leben als Zucchini - Gilles Paris

Rezension: Mein Leben als Zuccini - Gilles Paris 

💓💓💓💓💓

Nicht jeder hat das Glück ein Waisenkind zu sein!

Mein Leben als Zucchini 

Zu diesem Schluss kommt der kleine Icare, Spitzname Zucchini, als er nach dem tragischen Tod seiner Mutter in ein Kinderheim eingewiesen wird. Zum ersten Mal findet Zucchini Freunde - und entdeckt, dass das Leben trotz trauriger Erlebnisse unglaublich witzig, bunt und aufregend sein kann.


Inhalt in eigenen Worten, ohne zu spoilern:

Leicht gesagt, geht es um den kleinen Icare, der nach dem Tod seiner Mutter, die Alkoholikerin war und nur vor dem Fernsehr saß, in ein Waisenhaus kommt. Dort lernt er Simon, Ahmet, Alice, Jujube, Beatrice und vor allem Camille kennen.
Um ehrlich zu sein, kann man zu dem Inhalt gar nicht so viel sagen, denn es ist so einmalig, diese Geschichte des kleinen Zucchini mitzuerleben, dass es eine Schande wäre, auch nur einen winzigen Teil von dem, was der kleine Franzose erlebt, zu spoilern.

Verlag: KNAUS
Seitenzahl: 236
Preis: 14,99€

Wie dieses Buch meine Aufmerksamkeit erregte:

Ganz klar, das provokative Zitat "Nicht jeder hat das Glück ein Waisenkind zu sein" kling ziemlich harsch. Eigentlich sogar falsch. Zudem ist das Cover dieses Buches einmalig gestaltet mit den Figuren, die aussehen, als wären sie aus Knete gemacht.

Meine Meinung zu dem Buch:

Von Anfang an ist mir der kindliche Stil, in dem Zucchini die Geschichte aus der Ich-Perspektive erzählt, aufgefallen, der teilweise sehr amüsant, aber auch schockierend war. Beispielsweise, als Zucchinis Mutter starb und er davon erzählt hat, als würde sie noch leben.
Lustig wurde es an Stellen, wo Zucchini zum Beispiel alles was die Erwachsenen sagen, wörtlich nimmt. Dass sein Vater nach den Worten seiner Mutter mit "einer dummen Gans" abgehauen ist, kann er nicht verstehen, da er Gänse gar nicht mag.
Es gibt keinen richtigen roten Faden, aber es ist interessant zu hören, warum die anderen Kinder im Waisenhaus sind und wie die Beziehung zwischen Zucchini und Raymond, der der Officer ist, der Zucchini in das Waisenhaus brachte, entwickelt.
Das Buch ist nicht in Kapitel unterteilt, sondern in Absätzen geschrieben, was es sehr leicht zum Lesen macht.
Die Geschichte ist rund. Das bedeutet, dass die Geschichte damit anfängt, dass Zucchini den Himmel töten möchte, am Ende diese Aussage jedoch zurückzieht. (Mehr kann ich zu diesem Rund-Sein nicht sagen, da ich sonst spoilern würde.)


Fazit:

Ein schönes Buch. Ich bin gespannt, wie sie es in dem Film umgesetzt haben. Ich empfehle es für Leser und Leserinnen, die gerne Geschichten aus der Sicht von Kindern lesen.
Ich würde dem Buch 5 von 5 Sterne geben.















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