Montag, 30. April 2018

Rezension: Wenn alle Katzen von der Welt verschwänden - Genki Kawamura


Wenn alle Katzen von der Welt verschwänden


  💓💓💓💓

 "Wie wäre es wohl, wenn alle Katzen von der Welt verschwänden?

Wie würde sie sich verändern?

Wie würde mein Leben sich verändern?

Und wenn ich auf einmal von der Welt verschwände?

Würde wie immer ein neuer Morgen anbrechen,

ohne, dass auf der Welt sich etwas verändert hätte?" 

 

Preis: 18€
Seitenzahl: 190
Verlag:  C. Bertelsmann

Über das Cover:

First of all haben die Kirschblütenzweige, die von allen Seiten in das Cover hineinhängen, meine Aufmerksamkeit auf sich gezogen. Sie stehen in einem wunderschönen Kontrast zu dem Grünblauton des Hintergrunds. Außerdem sieht dieses Loch, in dem der Titel steht, nicht nur so aus, wie ein Riss im Cover, der Teil fühlt sich auch komplett anders und glatter an, als das ursprüngliche Cover.
Ein wunderschönes und bemerkenswertes Cover.

Über den Klappentext:

Der Klappentext hinten auf dem Buchrücken ist sehr kurz und unklar gehalten, was mir gut gefällt. Der Text jedoch, der innen auf der Lasche des Buchmantels steht, ist sehr detailiert und verrät fast die komplette Geschichte, was mir nicht so gut gefällt, da das Ende erahnbar war (deshalb habe ich ihn hier auch nicht der Rezension beigefügt).

Über den Schreibstil:

Genki Kawamura hat einen sehr erfrischenden Schreibstil. Teilweise sind Gespräche fast wie Dialoge geschreiben. Nichts mit "sagte er" und so, einfache Aussagen untereinander. Das hat wirklich Schwung ins Lesen gebracht und mir Spaß gemacht.

Meine Meinung:

Ein schönes Buch, zwar etwas kurz und die Hauptperson war mir doch noch lange fremd, doch als ich am Ende angekommen war, habe ich ihn verstanden und die Moral, die das Buch mit sich zog, dass es nicht um materielle Dinge geht, sondern um Familie und Freunde und Liebe, ist sehr sehr schön gelungen.


Freitag, 20. April 2018

Rezension: Die Seefahrerin - Catherine Poulain

"Eine solche Frau hat die große Geschichte des Abenteurromans noch nie gesehen." - Elle 

💔

Die Seefahrerin 

 Die Geschichte einer überwältigenden Sehnsucht.
"Ich mag es, frei zu sein, dort hinzugehen, wo ich hinwill. Ich will nichts andere, als dass man mich ziehen lässt."

Lili ist frei. Sie hat ihr Leben hinter sich gelassen. Vor der Westküste Alaskas fährt sie als einzige Frau mit der Fischfangbesatzung der Rebel über den Ozean. Sie ist dem eiskalten Wind des Meeres ausgesetzt, spürt das Salz auf der Haut, schuftet, verletzt sich, schläft an Deck des Schiffes, geht an ihre Grenzen - und wird Teil der rauen Welt der hartgesottenen Matrosen. Doch einer unter ihnen ist anders als alle anderen: Lili und Jude ziehen sich magisch an, ihre Beziehung ist intensiv, fordernd, fast zerstörerisch. Als er sie bittet, mit ihm fortzugehen, muss Lili sich entscheiden zwischen der grenzenlosen Freiheit der Meere und der vielleicht größten Liebe ihres Lebens. 

Seitenzahl: 411
Verlag: btb
Preis: 21€

Warum ich das Buch lesen wollte:

Freiheit. Ich wollte gern von Freiheit lesen und dabei eine stürmische Romanze erleben. 

Letztendlich:

Meiner Meinung nach, gibt es keine schlechten Bücher. Es gibt Bücher, die für mich schlecht oder gut sind, doch meine Meinung kann doch nicht für alle anderen bestimmen. Ich kann nicht sagen, dass ein bestimmtes Buch schlecht ist und man es nicht lesen sollte, das jeder Mensch ein Individuum ist und ich das nicht für andere bestimmen kann. 
Also aufgrund meiner Vorstellung von dem Buch, die sich nicht erfüllt hat und ein paar anderer Faktoren, die mich gestört haben, war dies für mich ein schlechtes Buch. Es hat einfach nicht zu mir gepasst, sodass ich es nicht beenden konnte.

Meine Meinung: 

Erstmal, das Buch hat ein wunderschönes Cover. Es sieht aus, als wären die Möven von einer Person fotografiert worden, die halb im Wasser ist. Sogar die Kamera ist mit einer Ecke unter Wasser. 

Zum Inhalt: Der Schreibstil von Catherine Poulain hat mir leider gar nicht gefallen, was vielleicht auch an der Tatsache liegen könnte, dass es aus dem Französischen übersetzt wurde und bei Übersetzungen immer wieder etwas verloren geht.
Jedenfalls war fast alles in abgehackten kurzen Sätzen geschrieben. Für eine gewisse Zeit geht das gut, aber nicht durch das ganze Buch hinweg.
Die Protagonistin Lili war mir nicht besonders sympartisch. Sie war still und irgendwie wusste ich selbst nach mehreren Kapiteln nichts über sie. Außerdem ist hinten auf dem Buch ein Bild einer älteren Frau, die emotionslos in die Kamera guckt. Ich wünschte, ich hätte das nicht angesehen, denn ab dann konnte ich mir Lili nicht mehr anders vorstellen und ich mag es, mir meine Charaktere selbst auszumalen.
Außerdem hatte das Buch konstant, so weit, wie ich gelesen habe, eine seltsam tranige Atmosphere, da wenig Gedanken und Gefühle geäußert wurden.
Alles in allem war dies kein Buch für mich und vielleicht werden wir beide es noch irgendwann mal miteinander versuchen, doch für jetzt lässt sich sagen, dass es mir nicht gefallen hat und ich es im Moment auch nicht weiterlesen möchte.


Mittwoch, 11. April 2018

Rezension: Liebe zwischen den Zeilen - Veronica Henry

"Bücher sind nur dickere Briefe an Freunde" - Jean Paul

💓💓💓💓💓


Die kleine Buchhandlung Nightingale Books hat Emilia von ihrem geliebten Vater übernommen. Im Herzen des verschlafenen Städchen Peasebrook ist sie eine Begegnungstätte für die unterschiedlichsten Menschen mit ihrem Kummer und ihren Träumen. Doch Julius Nightingale war ein großer Buchliebhaber und kein Buchhalter - der Laden steht kurz vor dem Ruin. Emilia bleiben nur wenige Monate, um diesen besonderen Ort vor einem Großinvestor zu retten. Denn nicht nur sie findet hier Freundschaft und Liebe... 

Verlag:  Diana
Preis: 9,99€
Seitenzahl: 366


Über das Cover:

Eigentlich hat das Cover mich erstmals auf das Buch aufmerksam gemacht. Ich finde Bilder von Büchern oder Buchläden sehr ästhetisch, sie geben mir das Gefühl, eine Leidenschaft gefunden zu haben. Auf dem Cover sieht man den Buchladen Nightingale Books (jedenfalls stelle ich ihn mir so vor) und der Titel und das Genre sind wunderbar in das Bild verarbeitet. Ich könnte mir das Cover für lange Zeit einfach nur ansehen, um die Buchtitel von den winzigen Büchern im Schaufenster zu entziffern und mich zu fühlen, als stände ich wirklich vor dem Laden.

Über den Plot:

Als ich das Buch endlich bei mir zu Hause liegen hatte, habe ich mir den Klappentext nochmal durchgelesen und hatte kurz Angst, dass es doch ein Buch sein würde, was mir nicht gefallen könnte. Die Wörter Ruin und Großinvestor haben mich denken lassen, dass es vielleicht nicht das Richtige sein könnte. Daher hat "Liebe zwischen den Zeilen", obwohl ich es vorher so sehr lesen wollte, erstmal etwas Zeit in meinem Bücherregal verbracht. Doch als ich angefangen habe zu Lesen, war ich beruhigt, dass ich mit meiner Angst komplett falsch gelegen hatte.
Zuerst hat mich der Charme von der kleinen Stadt Peasebrook in seinen Bann gezogen. Ich habe sie mir ein wenig wie Cornwall vorgestellt. Zwar gibt es kein Meer, aber trotzdem hat die kleine Stadt mit ihren Läden mir den selben Eindruck von der Atmosphere gegeben.

Über die Charaktere: (teilweise Spoiler!!!)

Julius Nightingale und Emilias Mutter waren sind mir sehr ans Herz gewachsen, auch, wenn man nur im Rückblick von ihnen erfährt. Ich finde es besonders spannend, dass man erst im Laufe der Geschichte erfährt, warum Emilias Mutter nicht mehr da ist.
Emilia Nightingale war mir am Anfang ein bisschen zu kurz angebunden und zu sehr ein Stadtmensch. Irgendwie hat sie nicht so richtig nach Peasebrook gepasst, jedoch hat sich das im Laufe der Geschichte komplett geändert.
Ich finde es auch gut, dass die Geschichte sich nicht nur um Emilia dreht, sonder auch um viele andere Menschen aus Peasebrook, die mit dem Bücherladen und Julius verknüpft sind. 
Thomasina, Bea, Sarah, June und noch viele mehr kamen mir vorher fremd vor, doch während des Lesens war es eine erfrischende Abwechsung von ihren Leben zu lesen und wie sie sich entwickelten. Die Entwicklung der Charaktere sind nämlich das Herrausragende. Ich war froh, dass sie alle ein Happy End hatten. Ich mag Bücher mit Happy End und hier war es genau das richtige und sehr zufriedenstellend. 
Besonders über Dillon und Thomasina habe ich mich gefreut, wenn wieder ein Kapitel über sie kam. 
Dillon, weil er ungefähr in meinem Alter ist, sich jedoch schon so reif und erwachsen im Bezug auf Alice verhält, dass es mich beeindruckt hat. 
Thomasina, weil auch ich ein schüchterner Mensch bin und ich begeistert über ihre Fortschritte war, wie zum Beispiel, als sie auf Julius´ Trauerfeier vorgelesen hat. 

Allgemein:

"Liebe zwischen den Zeilen" hat eine sehr erfrischende Wirkung auf mich gehabt. Ich konnte die Kapitel nur so überfliegen und, wenn ich mal nicht darin gelesen habe, musste ich trotzdem über die Charaktere und Peasebrook nachdenken. Alles in Allem ein sehr gelungenes Buch, das durch meine anfänglichen Zweifel sich doch als Schatz herausstellte. 
Ich würde dem Buch 5 von 5 Sterne geben.

Rezension: wie meine Frau einundfünfzig Prozent ihrer seele rettete - Andrew Kaufman

 💓💓💓 Die außergewöhnliche Geschichte einer fast normalen Ehe. Eine Frau, ein Mann und die guten wie nicht so guten Zeitn eine...