Freitag, 20. April 2018

Rezension: Die Seefahrerin - Catherine Poulain

"Eine solche Frau hat die große Geschichte des Abenteurromans noch nie gesehen." - Elle 

💔

Die Seefahrerin 

 Die Geschichte einer überwältigenden Sehnsucht.
"Ich mag es, frei zu sein, dort hinzugehen, wo ich hinwill. Ich will nichts andere, als dass man mich ziehen lässt."

Lili ist frei. Sie hat ihr Leben hinter sich gelassen. Vor der Westküste Alaskas fährt sie als einzige Frau mit der Fischfangbesatzung der Rebel über den Ozean. Sie ist dem eiskalten Wind des Meeres ausgesetzt, spürt das Salz auf der Haut, schuftet, verletzt sich, schläft an Deck des Schiffes, geht an ihre Grenzen - und wird Teil der rauen Welt der hartgesottenen Matrosen. Doch einer unter ihnen ist anders als alle anderen: Lili und Jude ziehen sich magisch an, ihre Beziehung ist intensiv, fordernd, fast zerstörerisch. Als er sie bittet, mit ihm fortzugehen, muss Lili sich entscheiden zwischen der grenzenlosen Freiheit der Meere und der vielleicht größten Liebe ihres Lebens. 

Seitenzahl: 411
Verlag: btb
Preis: 21€

Warum ich das Buch lesen wollte:

Freiheit. Ich wollte gern von Freiheit lesen und dabei eine stürmische Romanze erleben. 

Letztendlich:

Meiner Meinung nach, gibt es keine schlechten Bücher. Es gibt Bücher, die für mich schlecht oder gut sind, doch meine Meinung kann doch nicht für alle anderen bestimmen. Ich kann nicht sagen, dass ein bestimmtes Buch schlecht ist und man es nicht lesen sollte, das jeder Mensch ein Individuum ist und ich das nicht für andere bestimmen kann. 
Also aufgrund meiner Vorstellung von dem Buch, die sich nicht erfüllt hat und ein paar anderer Faktoren, die mich gestört haben, war dies für mich ein schlechtes Buch. Es hat einfach nicht zu mir gepasst, sodass ich es nicht beenden konnte.

Meine Meinung: 

Erstmal, das Buch hat ein wunderschönes Cover. Es sieht aus, als wären die Möven von einer Person fotografiert worden, die halb im Wasser ist. Sogar die Kamera ist mit einer Ecke unter Wasser. 

Zum Inhalt: Der Schreibstil von Catherine Poulain hat mir leider gar nicht gefallen, was vielleicht auch an der Tatsache liegen könnte, dass es aus dem Französischen übersetzt wurde und bei Übersetzungen immer wieder etwas verloren geht.
Jedenfalls war fast alles in abgehackten kurzen Sätzen geschrieben. Für eine gewisse Zeit geht das gut, aber nicht durch das ganze Buch hinweg.
Die Protagonistin Lili war mir nicht besonders sympartisch. Sie war still und irgendwie wusste ich selbst nach mehreren Kapiteln nichts über sie. Außerdem ist hinten auf dem Buch ein Bild einer älteren Frau, die emotionslos in die Kamera guckt. Ich wünschte, ich hätte das nicht angesehen, denn ab dann konnte ich mir Lili nicht mehr anders vorstellen und ich mag es, mir meine Charaktere selbst auszumalen.
Außerdem hatte das Buch konstant, so weit, wie ich gelesen habe, eine seltsam tranige Atmosphere, da wenig Gedanken und Gefühle geäußert wurden.
Alles in allem war dies kein Buch für mich und vielleicht werden wir beide es noch irgendwann mal miteinander versuchen, doch für jetzt lässt sich sagen, dass es mir nicht gefallen hat und ich es im Moment auch nicht weiterlesen möchte.


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